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Städtisches Kaufhaus

Städtisches Kaufhaus im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Erstes Mustermesse-Haus der Stadt mit „Straße der Stars“

Muster-Messe. Mit der industriellen Massenproduktion Ende des 19. Jh. stieß die Warenmesse, bei der die Händler alle Waren mitbrachten, schnell an ihre Grenzen. Zugleich bot die Serie die Chance, dem Kunden nur noch ein Muster zu zeigen und ihn nach der Messe mit der Eisenbahn zu beliefern. Leipzigs Kaufleuten dämmerte als ersten, dass dies das Geschäft enorm erleichtern würde. Deshalb bauten sie 1894 mit dem Städtischen Kaufhaus einen neobarocken Mustermesse-Palast mit Zwangsrundgang, der so erfolgreich war, dass künftig alle Messe- Neubauten diesem Vorbild folgten. Damit wurde Leipzigs Messe zur ersten Mustermesse der Welt. Dafür musste das alte Gewandhaus, in dem seit 1781 das gleichnamige Orchester mit Gästen wie Mozart und Liszt musizierte, weichen. Eine Plakette in einem der Treppenhäuser erinnert daran, in einem anderen arbeitet Leipzigs ältester Fahrstuhl und in der Fassade findet sich eine Figur Kaiser Maximilians I., dem Leipzig sein Messeprivileg verdankt. Hauptattraktion ist die „Straße der Stars“ im Innenhof mit den Handabdrücken vieler Promis, dazu Fotos, Autogramme und „Reliquien“. Drumherum laden Geschäfte und Restaurants zum Bummel ein und darüber befinden sich Büros.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Zwangsrundgang Mozart Liszt Kaiser Maximilians I. Straße der Stars

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
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Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
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Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
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Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
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