Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Stadthafen

Stadthafen im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Noch endet die Hafenzufahrt Elstermühlgraben im Nichts.

Klein Venedig. Seit 1990 glaubt Leipzig mehr denn je an seinen ältesten Lieblingstraum, Hafenstadt zu werden. Symbol dafür ist das Projekt „Stadthafen“ am westlichen Innenstadtrand. Von hier aus soll man auf fünf Hauptrouten durch die City, ins Neuseenland und über die Saale bis in die Nordsee paddeln können. Sogar kleine, flachgehende „LeipzigBoote“ für Passagiere mit Elektromotor sollen dort verkehren. Tatsächlich ist Leipzig mit 211 Flusskilometern, darunter die Pleiße, die Weiße Elster und die Parthe, eine Wasserstadt. Nur sah man davon lange nichts. Wurde in den Flüssen noch bis ins 20. Jh. gebadet, gerudert und gepaddelt, verkamen sie durch die Industrialisierung seit den 30er Jahren mehr und mehr zu stinkenden Kloaken, wurden verrohrt, kanalisiert und abgedeckt. Mitte der 90er begann die Stadt, ihre Flüsse und Mühlgräben wieder zu öffnen und zu renaturieren – für die Erholung, den Hochwasserschutz und die Quartiersentwicklung. In Plagwitz ist der Wassersport schon wieder auf dem Vormarsch. Für das übrige Netz müssen noch mehrere Kilometer Kanal gebaut, Flussabschnitte vertieft, Schleusen errichtet und Wehre angepasst werden. Bis zum Stadthafen in Klein-Venedig ist der Weg noch weit.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Klein Venedig Hafenstadt Wasserstadt Wassersport LeipzigBoot Pleiße Weiße Elster Parthe

 

Tour: Händler, Shopper, Partygänger
(bitte auswählen)
Tour: Stasi, Sex und Schrebergarten
(bitte auswählen)
Tour: Jockeys, Künstler, Suppenesser
(bitte auswählen)
Tour: Feldherren, Autobauer, Wasserratten
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: