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Russische Gedächtniskirche

Russische Gedächtniskirche im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Letztes Friedenszeichen vor dem großen Krieg.

Freund & Feind. Die Russen waren in der Völkerschlacht die stärkste Streitmacht der Verbündeten und zahlten mit 22.000 Toten den höchsten Preis für den Sieg über Napoleon. Deshalb wurde ihnen zum 100jährigen Jubiläum der Schlacht 1913 die Gedächtniskirche gewidmet. Obwohl sich Europa bereits in zwei Lager geteilt hatte, in denen sich Deutsche und Russen feindlich gegenüber standen, verzichteten die Russen auf ein Siegesmonument und entschieden sich für einen Ort des Gedenkens. Bei der Grundsteinlegung nannte Kriegsminister Suchomlinow die Freundschaft beider Staaten noch eine Voraussetzung für den Frieden in Europa. Trotzdem brach wenig später der I. Weltkrieg aus – ein Krieg, den niemand wollte. Statt der üblichen fünf Türme auf russischen Kirchen, beschränkte man sich in Leipzig nach älteren Vorbildern auf einen Turm. Er mündet in 55 m Höhe in einer vergoldete Zwiebel mit Patriarchenkreuz. Im Innern trennt eine 18 m hohe Ikonostase mit 78 Heiligenbildern den stuhllosen Gemeinderaum vom Altarraum und ein 800 kg schwerer Kronleuchter mit 70 Jaspis-Lampen schmückt den Raum. Leipzigs orthodoxe Gemeinde zählt heute etwa 300 Mitglieder: Russen, Ukrainer, Bulgaren, Griechen, Rumänen und Äthiopier.


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Russen Suchomlinow Patriarchenkreuz Ikonostas Kronleuchter

 

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