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Reichsgericht

Reichsgericht im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Früher Reichsgericht und Museum, heute Bundesverwaltungsgericht.

Prachtbau. Als Messestadt wurde Leipzig 1870 bereits Sitz des obersten deutschen Handelsgerichts. Und weil das Misstrauen gegen Berlin im geeinten Reich eher zunahm, bekam es 1879 auch noch das Reichsgericht. Das bezog 1895 den Prachtbau, in dem heute das Bundesverwaltungsgericht arbeitet. Hier wurde Karl Liebknecht verurteilt, weil er die Verfassung über die Kaisertreue stellte. Und hier entstand der Vorwurf, die Weimarer Republik sei auf dem rechten Auge blind. Dafür sprachen die Prozesse gegen die Kapp-Putschisten, die Fememord- und Kriegsverbecher-Prozesse, aber auch das Urteil gegen den „publizistischen Verrat“ des Linken Carl von Ossietzky. Als 1930 drei Ulmer Offiziere verurteilt wurden, weil sie zum nationalen Umsturz aufriefen, war es fast zu spät. Die flammenden Reden des bulgarischen Kommunisten Dimitroff im Reichstagsbrandprozess hielten die NSDAP nicht mehr auf. Trotzdem benannte die SED später das ganze Haus nach ihm und nutzte es als Bildermuseum. Heute backen die Richter kleinere Brötchen. Sie klären, ob ein Hightech- Turnschuh ein Elektrogerät ist oder wann eine Drogerie zur Apotheke wird. Eine Führung beantwortet dies. Zur Geschichte des Reichsgerichts lädt ein Museum ein.


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Bundesverwaltungsgericht Liebknecht Ossietzky Dimitroff Reichstagsbrand Führung

 

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