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Haus des Buches

Haus des Buches im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Hier wird der Mythos von der Buchstadt Leipzig gepflegt.

Mythos. Vor dem Krieg war Leipzig mit über tausend Buchhandlungen, -bindereien und -druckereien sowie über 400 Verlagen Deutschlands Bücher-Hauptstadt. Nicht zufällig hatten sich diese Betriebe seit dem späten 19. Jh. zwischen den wichtigsten Bahnhöfen der Stadt im Graphischen Viertel angesiedelt. Mit Namen wie Brockhaus (Querstr. 18), Reclam (Inselstr. 20/22), Insel (Kurze Str. 7 überbaut), Teubner (Poststr.3), Seemann (Prager Str. 13), Edition Peters (Talstr. 10), Breitkopf & Härtel (Bauhofstr. 3/5) oder Hofmeister (Büttnerstr. 10) arbeitete hier die deutsche Verleger-Elite in repräsentativen Bauten. Beim Luftangriff vom 4.12.1943 wurde das Viertel zu 80 % zerstört und es verbrannten 50 Millionen Bücher. Nach 1945 gingen die Verleger in den Westen und ihre Maschinen verschwanden nach Russland. Trotzdem erlebte das Viertel noch einmal einen bescheidenen Aufschwung. Den Todesstoß versetzte ihm erst die Wiedervereinigung. Heute bewegt sich der Anteil der Leipziger Verlage am Branchenumsatz im Promille-Bereich und die Buchstadt Leipzig ist nur noch ein Mythos. Das „Haus des Buches“ pflegt ihn mit literarischen Veranstaltungen. Es steht dort, wo bis zum Krieg das Buchhändlerhaus stand.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Brockhaus Reclam Insel Teubner Seemann Edition Peters Graphisches Viertel

 

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