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Deutsche Bücherei

Deutsche Bücherei im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Der größte Standort der Deutschen Nationalbibliothek.

Hort des Geistes. Die Deutsche Bücherei wurde 1912 von der Stadt Leipzig, dem Börsenverein und dem Königreich Sachsen als Gesamtarchiv des deutschen Schrifttums gegründet. Damit hatte sie sämtliche in deutscher Sprache erschienene Literatur zu sammeln und für jedermann zugänglich zu machen. Doch diesen Auftrag erfüllte sie nur drei Jahrzehnte. 1947 entstand in Frankfurt/M. eine zweite Nationalbibliothek und gleichzeitig kamen große Teile der Leipziger Bestände unter Verschluss. Als „bürgerliche“ Literatur wurden sie nur noch an wenige „zuverlässige“ Personen ausgegeben. Nur „Giftschein“-Inhaber waren berechtigt, „Giftbücher“ aus dem „Giftschrank“ in einem „Giftraum“ zu lesen. Damit war es 1990 vorbei. Die DB Leipzig wurde mit der DB Frankfurt und dem Deutschen Musikarchiv Berlin zur Deutschen Nationalbibliothek vereint. Mit fast 15 Millionen „Einheiten“ ist Leipzig ihr größter Standort und sammelt seitdem nur noch Neuerscheinungen aus den Neuen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen. Dafür muss jeder Verlag zwei Pflichtexemplare abliefern. Das sind für Leipzig täglich 1.300 „Einheiten“. Um die auch künftig archivieren zu können, wurde die DB jüngst das vierte Mal seit 1912 erweitert.


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Giftbücher Giftschein Giftschrank Giftraum Pflichtexemplar

 

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