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Auenwald

Auenwald im Stadtspiel Leipzig (Vorderseite) Leipzigs Frühling riecht nach Bärlauch.

Duft-Marke. Die Flussregulierungen seit dem Mittelalter schützten das Land zwar vor Überschwemmungen, aber damit verschwanden auch die alten Auenwälder. Deshalb ist Leipzig auf seinen Auenwald stolz. Er zieht sich mitten durch die Stadt und ist einer der größten in Europa. Doch auch er ist bedroht. Durch den Braunkohleabbau sank das Grundwasser. Als Folge verdrängten Hartholzbäume die Weichholzbäume und es entstand ein ungewöhnlich artenreicher Mischwald. Für seine Renaturierung wird seit 1993 im Frühjahr zwei Wochen lang die Schneeschmelze simuliert und der Wald teilweise geflutet. Davon profitiert auch die „Leipziger Anemone“, ein Bastard aus weißem und gelbem Buschwindröschen, der nur hier vorkommt. Besser bekannt ist der Bärlauch, der im Frühjahr weiß den Waldboden bedeckt. Sein intensiver Geruch trieb die Damenwelt um 1900 dazu, seine Ausrottung zu fordern. Heute gilt der gleiche Duft als Frühlingsbote und zieht die Leipziger hinaus in die Natur. Obwohl große Teile des Stadtwalds geschützt sind, bietet er 36 km Reitwege, 14 Waldspielplätze, mehrere Laufstrecken, einen Fitnesspfad und drei Lagerfeuerplätze. Die Auwaldstation im Schlosspark Lützschena informiert darüber.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Leipziger Anemone Waldspielplätze Lagerfeuerplätze Auwaldstation

 

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