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Römer

Römer im Stadtspiel Frankfurt (Vorderseite) Rathaus mit Erscheinungsbalkon
im Kaiser-Wilhelm-Look

Best-Of-Kaiser. Warum der Römer Römer heißt, weiß keiner mehr. Sicher ist nur, dass er schon so hieß, als der Rat das Haus 1405 kaufte und sich dafür einen Rathaus-Neubau sparte. Leider war der Römer schnell zu klein, so dass sich die Amtsstuben immer tiefer in die Nachbarschaft fraßen. Das Labyrinth aus Treppen, Gängen und Absätzen, das dadurch entstand, lag 1944 in Schutt und Asche. Allein das Erdgeschoss blieb stehen. Und das auch nur, weil sein einstiger Baumeister nicht enden wollte wie sein Vorgänger. Den hatte der Rat davongejagt, als sein Gewölbe einstürzte. Deshalb geriet der zweite Versuch besonders massiv. Äußerlich sieht der Römer heute wieder so aus, wie nach seiner Renovierung um 1900. Daran hatte sich sogar der Kaiser mit eigenen Entwürfen beteiligt. Seitdem ziert ganz links am Alt Limpurg die Frankfurtia die Fassade und in der Mitte stehen die vier, für Frankfurt wichtigsten Kaiser: Kaiser Barbarossa, der hier zunächst zum König gewählt wurde, Ludwig der Bayer, der die Messe förderte und die Stadterweiterung erlaubte, Karl IV., der Frankfurt in der Goldenen Bulle als Ort der Kaiser-Wahl bestimmte und Maximilian II., mit dem die Stadt obendrein auch noch Krönungsort wurde.


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Rathaus Alt Limpurg Frankfurtia Kaiser Goldene Bulle

 

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