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St. Suitbertus

St. Suitbertus im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Mittelalterliche Pilgerkirche
mit goldenem Reliquienschrein

Goldschrein. Die Basilika von Kaiserswerth geht auf die Klostergründung des englischen Wanderbischofs Suitbertus um das Jahr 700 zurück. Der Missionar war auf der Flucht vor den Sachsen, und Pippin, Herrscher des Frankenreichs, überließ ihm das Werth (Insel) im Rhein. Da sich an Suitbertus´ Grab allerhand Wunder ereigneten, wurde er ab dem 9. Jh. als Heiliger verehrt, und seine Gebeine zogen bald so viele Pilger an, dass die kleine Klosterkirche zur dreischiffigen Basilika ausgebaut werden musste. Deren Langhaus aus dem 12. Jh. ist noch spätromanisch, während der Chor aus dem 13. Jh. bereits gotische Elemente zeigt. Das kostbarste Stück des Kirchenschatzes ist der Suitbertus- Schrein von 1264. Die Giebelfront zeigt Suitbertus auf einem Thron neben Pippin und seiner Frau. Der andere Giebel zeigt die Gottesmutter mit dem Jesuskind. Die Längsseiten sind besetzt mit den 12 Aposteln in den Toren des „Himmlischen Jerusalems“. Das „Goldene Haus“ entstand in der gleichen Werkstatt wie der Kölner Dreikönigenschrein. Die Arbeit daran dauerte über 100 Jahre. Nach dem Kirchenbesuch lohnt ein Gang durch die malerische Kaiserswerther Altstadt. An allen wichtigen Orten gibt es Tafeln mit Erläuterungen.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Kirchenschatz Suitbertus-Schrein Pippin Goldenes Haus Dreikönigenschrein

 

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