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Oberkasseler Brücke

Oberkasseler Brücke im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Nur ein Pylon – Markenzeichen
der Oberkasseler Brücke

Schub-Rekord. Fähren und Schwimmbrücken waren Jahrhunderte lang die einzige Möglichkeit, den Rhein zu überqueren. Eine Schiffsbrücke auf Höhe der Zollstraße war es auch, von der sich der verwirrte Robert Schumann am Rosenmontag 1854 in den Rhein stürzte. Der Suizidversuch endete bekanntlich in der Irrenanstalt. Die Oberkasseler Brücke war die erste feste Brücke. Gebaut wurde sie 1898 von der Rheinischen Bahn AG für Europas erste „S-Bahn“ zwischen Krefeld und Düsseldorf. Diese Brücke wurde im März 1945 als letzte von der Wehrmacht gesprengt, um die Amerikaner aufzuhalten. Einem ersten Brückenprovisorium folgte 1948 ein zweites, das lange halten sollte. Die heutige Schrägseilbrücke mit nur einem, 104 m hohen Pylon wurde 1974 47,5 m oberhalb ihres jetzigen Standorts errichtet. Danach wurde das Nachkriegs-Provisorium abgerissen und 1976 die neue Brücke an seine Stelle geschoben. Das erregte Aufsehen, weil dabei die bis dahin schwersten Lasten der Weltbrückenbau- Geschichte bewegt wurden. Die Idee hatte der Stadtplaner Friedrich Tamms, dem Düsseldorf auch die Rheinknie- und die Theodor- Heuss-Brücke verdankt. Bekannt war Tamms bereits durch seine riesigen Flaktürme für Berlin, Hamburg und Wien.


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Robert Schumann Suizidversuch Schrägseilbrücke Friedrich Tamms Flaktürme

 

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