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Kiefernstraße

Kiefernstraße im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Von der Chaoten-Meile zur
befriedeten Open-Air-Galerie

Street art. Anders als die Kö oder die Bolker ist Düsseldorfs schönste Straße weitgehend unbekannt. Über ihre gesamte Länge reihen sich 15 phantasievolle Fassadenbilder aneinander. Das jüngste ist das Kreuzworträtselhaus (2009), das älteste das Rote Haus (2003). Dazwischen liegen das Insekten-, das Glücksdrachen-, das Affenund das Puzzlehaus, die Burg, der Kinderclub und das AK-47, Düsseldorfs letzter Punkclub. 1981 verhinderten Hausbesetzer den Abriss der Häuser, die 1902 für die Arbeiter des benachbarten Stahlwerks errichtet wurden. Den nachfolgenden Räumungsversuchen, Razzien und Straßenkämpfen verdankt die „Kiefern“ ihren Ruf als Chaoten-Meile. Aber hier wurde der Konflikt durch Mietverträge schneller entschärft als anderswo. Danach wohnen die einstigen Hausbesetzer bis heute sensationell billig und bestimmen, wer einziehen darf. In den grauen Häusern gegenüber wohnen seit den 80ern Migranten. Das Zusammenleben funktioniert. Man trifft sich auf der Straße oder auf dem Bauwagenplatz. Um die Ecke (Fichtestraße 40) arbeitet seit 1977 das Zakk, eines der bekanntesten deutschen alternativen Kulturzentren. Einen guten Ruf hat auch das portugiesische Restaurant auf der Ecke Erkrather Straße.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Kreuzworträtselhaus Puzzlehaus AK-47 Hausbesetzer Razzien Straßenkämpfe Zakk

 

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