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Heine-Museum

Heine-Museum im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Dem meist übersetzten und
vertonten deutschen Poeten

Langer Weg. Das Heinrich-Heine-Museum gehört zu einem gleichnamigen Institut und ist weltweit das einzige Museum für den 1797 in Düsseldorf geborenen Dichter. Es veranschaulicht Heines Kindheit in Düsseldorf, seine Studienjahre in Bonn, Berlin und Göttingen, sein Exil in Paris sowie sein sozialkritisches Engagement. Zum Institut gehören die Heine-Bibliothek mit Heines Nachlass und Heine-Vertonungen sowie das Rheinische Literaturarchiv mit den Nachlässen rheinischer Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts. Düsseldorf tat sich lange schwer mit einer Würdigung seines berühmtesten Sohns. Nachdem die Konservativen alle Denkmalpläne zu Heines 100. Geburtstag torpediert hatten, wiesen sie auch die österreichische Kaiserin „Sissy“ ab, als sie der Stadt ein Heine-Denkmal schenken wollte. Nicht einmal ein Loreley-Denkmal gestand man dem „Decadence- Juden“ in seiner Vaterstadt zu, so dass es 1899 in der New Yorker Bronx enthüllt wurde. Die Gründung des Instituts 1970 war eine Reaktion auf die forcierte Heine-Rezeption in der DDR und Düsseldorfs erste öffentliche Würdigung Heines. Endgültig entschieden wurde der Streit dennoch erst 1989 durch die Umbenennung der Uni in Heinrich-Heine-Universität.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Heinrich Heine Literaturarchiv Jude Bronx Sissy Loreley

 

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