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Bergischer Löwe

Bergischer Löwe im Stadtspiel Düsseldorf (Vorderseite) Der Lokal-Patriotismus aus
Bronze widersteht der Zeit

Patriotische Wellen. Der Bergische Löwe als Wappentier der Herzöge von Berg erinnert daran, dass Düsseldorf 1510 Hauptresidenz und Regierungssitz des Herzogtums Berg wurde. Da hatte Johann, Herzog von Kleve und Graf von der Mark Maria, die Erbin von Jülich, Berg und Ravensberg geheiratet und beide hatten ihre Länder vereint. Die neue Hauptstadtrolle prägte Düsseldorf und trieb seine Entwicklung immer wieder voran, bis das Herzogtum durch den Wiener Kongress 1815 aufgelöst wurde. Fast genau 100 Jahre nach diesem vaterländischen Desaster, 1916, wurde der erste Bergische Löwe in Düsseldorf aufgestellt. Der war aus Holz, diente dem Einschlagen von Spenden-Nägeln zur Linderung der Kriegsnot und spielte 800.000 Goldmark ein. 1933 war er verwittert und eine weitere Welle patriotischer Begeisterung sorgte dafür, dass der alte durch einen neuen Löwen ersetzt wurde. Diesmal war er aus Teakholz. Leider verrottete auch der im rheinischen Wetter und ging schließlich 1942 im Bombenhagel unter. Der nächste Löwe wurde 1963 aufgestellt. Inzwischen war der Patriotismus auf lokale Dimensionen geschrumpft, Düsseldorf feierte sein 675jähriges Jubiläum, und dafür stiftete eine Bank die heutige Bronze-Figur.


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Tags

Wappentier Herzogtum Berg Residenz Regierungssitz Lokalpatriotismus

 

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