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Villa Stuck

Villa Stuck im Stadtspiel München (Vorderseite) Ein Maler als Designer und genialer Selbstvermarkter.

Werbe-Pionier – 1897 baute sich Münchens letzter Malerfürst, der erst 34jährige Franz von Stuck, eine luxuriöse, klassizistisch geprägte Jugendstilvilla und entwarf dazu das gesamte kostbare Interieur vom vielfältigen Raumschmuck bis zu den Möbeln. Das Gebäude ist heute als Gesamtkunstwerk ein Museum seiner selbst und zeigt darüber hinaus einige Werke des Künstlers, darunter sein erstes Erfolgsbild, „Der Wächter des Paradieses“, und seine erotische „Sünde“, die 1912 einen riesigen Skandal auslöste. Der Universalist von Stuck gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter des Jugendstils in Malerei, Grafik, Design und Architektur. Daneben war er ein bahnbrechender Selbstverkäufer, der den Wiedererkennungswert seiner Motive in wechselnden Medien wie eine Marke pflegte. Sinnenfroh wie die aufbrechende Jugend, galt sein Hauptinteresse Themen wie Lebenslust, Geschlechterkampf, Tod und Apokalypse, wobei er sich meist symbolisch oder in mythologischen Allegorien damit auseinander setzte. Aber er scheute sich auch nicht, Firmenlogos und Plakate zu entwerfen oder auf andere Art gebrauchsgrafisch zu arbeiten und nutzte dabei die Printmedien für die massenhafte Verbreitung von Reproduktionen seiner Werke.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Malerfürst Jugendstil Gesamtkunstwerk Sünde

 

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