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Theatinerkirche

Theatinerkirche im Stadtspiel München (Vorderseite) München als Vorposten mediterraner Lebenslust.

Mediterranes Flair – Als die 15jährige Henriette Adelaide von Savoyen 1652 bei ihrem Mann, Kurfürst Ferdinand Maria, in München eintraf, kam sie aus einer weltoffenen Stadt in ein finsteres Provinznest. Während man zu Hause in Turin mit Kunst und Spielen das Leben genoss, herrschten hier die strengen Jesuiten, das steife spanische Hofzeremoniell erstickte jede spontane Regung und es galt als Sünde, sich zu vergnügen. Doch das sollte sich mit den vielen Künstlern, die Henriette in ihrem Tross hatte, rasch ändern. Sie verhalfen einer neuen Weltsicht und damit dem Barock zum Durchbruch, während die junge Kurfürstin am Hof die freieren französischen Sitten und die Allonge- Perücke einführte. Als sie nach neun kinderlosen Jahren endlich den ersehnten Thronfolger gebar, löste sie mit dem Bau einer Kirche, wie es sie nördlich der Alpen noch nicht gab, ein Gelübde ein, stiftete den Bau dem italienischen Reformorden der Theatiner und setzte damit auch der Herrschaft der Jesuiten ein Ende. Denn die Theatinerkirche wurde zur Hofkirche und ihre Gruft zur Grablege für viele prominente Wittelsbacher. Wenn München heute stolz ist auf sein mediterranes Flair, hat es dies vor allem auch Henriette zu verdanken.


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Tags

Henriette Adelaide von Savoyen Barock Theatiner Hofkirche Gruft

 

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