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Stadtmuseum

Stadtmuseum im Stadtspiel München (Vorderseite) Spezialsammlungen und gut besuchte Sonderaustellungen

Alles wegen Lola – Nirgendwo sonst verlief die 48er Revolution so kurios wie in München und nirgendwo anders hatte sie so ernste Folgen. Schuld daran war Lola Montez, die junge Geliebte Ludwig I., an deren provokanten Auftritten sich der Unmut immer weiter aufschaukelte, bis selbst die Minister den Gehorsam verweigerten und der König nichts mehr für sie tun konnte. Erst diese Schwäche ließ die moralische Empörung in politische Forderungen umschlagen, bis die Bürger das Zeughaus stürmten, um sich zu bewaffnen. Leider fanden sie dort nur Hellebarden, Musketen und Morgensterne, so dass die Nationalgarde vor dem Schloss den Sturmtrupp der Revolution wohl eher für einen Karnevalsumzug hielt. Und tatsächlich trollte sich der Haufen nach einer kleinen Schubserei bald wieder, seltsamerweise sogar mit Hochrufen auf den König. Für Ludwig I. war das trotzdem zu viel. Verständnislos dankte er ab. Hellebarden, Musketen und Morgensterne gibt es auch heute noch im Zeughaus. Denn inzwischen zeigt hier das Stadtmuseum seine Sammlungen zu Themen wie Mode, Schaustellerei, Puppenspiel, Musik und Film. Hinzu kommen die Wechselausstellungen, die oft das Interessanteste sind, was München aktuell zu bieten hat.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Lola Montez Revolution Zeughaus Ludwig I.

 

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