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Staatskanzlei

Staatskanzlei im Stadtspiel München (Vorderseite) Bayerns Machtzentrale steht auf historischem Grund.

Geschichtsträchtig – Die bayerische Staatskanzlei steht auf geschichtsträchtigem Boden. Bevor sich die Wittelsbacher ihre Schlösser im Grünen bauten, erholten sie sich hier in einem Lusthaus. Zur Zeit der China-Mode spann man am gleichen Ort Seide und als Napoleons Massenheere Europa überfluteten, stand hier plötzlich eine riesige Kaserne – allerdings auf feuchtem Grund – und das wurde ihr am hygieneversessenen Ende des 19. Jahrhunderts zum Verhängnis. An ihrer Stelle entstand ein Bayerisches Armee-Museum als Zeichen für Bayerns staatliche Eigenständigkeit im Deutschen Reich. Der Wiederaufbau des Museums nach dem II. Weltkrieg scheiterte zunächst an der Sorge, die Bundeswehr würde ein deutsches und kein bayerischen Museum daraus machen. Doch 1962 war man sich endlich einig: Die Reste des Armeemuseums sollten, um einen Neubau erweitert, die neue Staatskanzlei und ein Haus der Bayerischen Geschichte aufnehmen. Es dauerte allerdings weitere 20 Jahre, bis F.J. Strauß das Projekt anging und – Ironie der Geschichte – erst sterben musste, damit es Wirklichkeit wurde. Denn erst sein Nachfolger Streibl akzeptierte den von München wegen der Baumassen geforderten Verzicht auf das Haus der Geschichte.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Bayerisches Armee-Museum Haus der Geschichte

 

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