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Schwabing

Schwabing im Stadtspiel München (Vorderseite) Vom ehemaligen Künstlerdorf zum Ausgeh-  und Shopping-Viertel.

Kunst, Sex und Kommerz – Schwabing war einmal ein heißes Pflaster. Hier plante ein Herr Mayer, der sich später Lenin nannte, mit seiner Schrift „Was tun?“ die Weltrevolution. Ein paar Straßen weiter tobte im Bett der Gräfin von Reventlow die erste Sex-Revolution und nebenan rüstete sich ein Herr Hitler für die nationale Revolution. Doch all das begründet nicht den Mythos Schwabing. Der wurzelt vielmehr in den wilden Künstlerfesten, die hier vor dem ersten Weltkrieg immer „in der Nacht von Dienstag auf Donnerstag“, also dauernd, gefeiert wurden. Sie zogen Künstler und Intellektuelle aus ganz Deutschland in das Dorf mit Kunstakademie nahe der Großstadt. Als der Krieg ausbrach, zerstob dieses Paradies. Und danach sprach man von Schwabing erst wieder, als sich 1962 in den Krawallen von „40.000 Gammlern“ die späteren Studentenunruhen ankündigten. Da war der Stadtteil bereits dabei, sich zu dem Schicki-Micki-Quartier zu entwickeln, das er bis heute ist, wo man gerne einkaufen und essen geht oder eins der vielen Kinos, Theater und Kabaretts besucht – am bekanntesten darunter sicher die Lach- und Schießgesellschaft. Von Boheme ist dabei nichts mehr zu spüren. Für die wäre Schwabing auch zu teuer.


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