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Schloss Lustheim

Schloss Lustheim im Stadtspiel München (Vorderseite) 1.800 Meißner Porzellane aus der Hochzeit der Manufaktur.

Lustheim mit und ohne Lust – Die Initialen des Deckenfreskos MA erinnern an die Kaisertochter Maria Antonia, für die Max Emanuel das Insel-Liebesnest als Hochzeitsgeschenk bauen ließ. Ihr Sohn sollte einst das spanische Weltreich erben, aber er starb mit 7 Jahren unter nie geklärten Umständen und das bot 1701 den Anlass für den ersten Weltkrieg der Geschichte. Nach Antonias frühem Tod vergnügte sich der Kurfürst hier mit der jungen polnischen Königstochter Kunigunde, die daraufhin jedes Jahr ein Kind bekam, bis bei neun Schluss war, weil sich der Gatte als Kriegsheld übernommen hatte und das Weite suchte. Der siegreiche Kaiser behandelte Kunigunde zunächst ritterlich und ließ ihr den Steuerbezirk München für den Lebensunterhalt. Als sich aber das übrige Land nicht beruhigen wollte, nutzte er eine Reise der Fürstin nach Venedig und verweigerte ihr die Rückkehr zu ihren Kindern und Untertanen. Zehn Jahre mussten Eltern und Kinder daraufhin warten, bis der Krieg zu Ende war und alle in München wieder zusammen kommen durften. Lust auf Lustheim hatte Kunigunde danach offenbar nicht mehr. Das nächste Kind zeugte Max Emanuel mit einer Geliebten und Kunigunde, inzwischen 38, bekam keins mehr.


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Königstochter Kunigunde Kaisertochter Maria Antonia

 

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