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Schellingstr.

Schellingstr. im Stadtspiel München (Vorderseite) Keimzelle der NSDAP und des Völkischen Beobachters.

Historisches Pflaster – Ringelnatz hatte bereits mehrmals die Welt umsegelt als er nach München kam und hier im Dauersuff angeblich mehr Weisheit von sich gab, als andere im ganzen Leben nüchtern. 1909 mietete er auf der Schellingstr. 23 einen Tabakladen, stattete ihn mit seinen Seemanns- Souvenirs aus und drapierte ein Skelett ins Schaufenster. Doch statt auf Kunden zu warten, zog es ihn in den Simpl, wo er mit seinen Reimen den Damen die Schamesröte ins Gesicht trieb. Die Ladentür ließ er dabei offen und stellte fürs Bezahlen eine Kiste hin, die sich nie füllte, obwohl sich die Regale leerten. Nur wenn im Simpl Schluss war und die Gäste zum Weitersaufen herüber kamen, lief das Geschäft. Nach neun Monaten warf Kuddeldaddeldu das Handtuch. Der Adler mit dem ausgehackten Hakenkreuz über der Nr. 50 erinnert daran, dass hier die Reichsleitung der NSDAP ihren ersten Sitz und Hitlers Leibfotograf Heinrich Hoffmann sein Atelier hatte, während auf der anderen Straßenseite (Nr. 39/41) unter Alfred Rosenberg der Völkische Beobachter erschien. Hoffmann zog 1929 um an die Ecke Amalien-/ Theresienstr. und stellte die 17jährige Hilfslaborantin Eva Braun ein. Hitler war 40, als er sie hier kennen lernte.


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