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Schatzkammer

Schatzkammer im Stadtspiel München (Vorderseite) Eine der reichsten Pretiosen-Sammlungen der Welt.

Glaubenskrieger als Drachentöter – Die Schatzkammer zeigt Gold, Juwelen, Kronen und Kleinodien aus über einem Jahrtausend deutscher Herrschaftsgeschichte und ist eine der größten und wertvollsten Sammlungen der Welt. Ältestes Stück ist ein Gebetsbuch Kaiser Karls des Kahlen aus dem Jahre 806. Dazu kommen viele Krönungsinsignien, Pokale, Kelche, Schmuck und Tafelgerät. Am bekanntesten ist die Reiterstatuette des Heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen. Über und über mit Juwelen besetzt, zeigt der Heilige unter dem Helm die Gesichtszüge seines Auftraggebers, Wilhelm V., der damit einmal mehr Anspruch auf die Krone des Heiligen Römischen Reiches erhob. Sein Vater, Albrecht V., hatte Mitte des 17. Jahrhunderts testamentarisch die Unveräußerlichkeit der Hauskleinodien festgelegt und damit die Sammlung begründet. Großen Zuwachs erhielt sie 1802/03, als Max IV. Joseph die Schatzkammern von Klöstern und Kirchen plündern ließ, sowie 1806 durch die Herrschaftsinsignien seines neuen Königtums. Da die Schätze im Krieg ausgelagert waren und München den Amerikanern und nicht wie Dresden oder Berlin den beutegierigen Russen in die Hände fiel, ging bis heute keins der 1200 Schmuckstücke verloren.


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Gold Juwelen Kronen Heilger Georg

 

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