Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Ruhmeshalle

Ruhmeshalle im Stadtspiel München (Vorderseite) Tempel der Vaterlandsliebe auf patriotischem Boden.

Münchener Akropolis – Die Idee für eine bayrische Ruhmeshalle an der Theresienwiese hatte Ludwig I. schon als Kronprinz, denn hier hatten sich 1705 Tausende Bauern für seine Vorfahren gegen die österreichischen Besatzer erhoben. Die äußerst brutale Niederschlagung des Aufstands ging als Sendlinger Mordweihnacht in die Geschichte ein und ließ die Theresienwiese zum patriotischen Gralsort werden. Auch deshalb trafen sich hier seit Ludwigs Hochzeit die bayerischen Stämme zum Oktoberfest. Obwohl sich der König für die Ruhmeshalle einen romantisch-nationalen Stil wünschte, setzte sich der „Grieche“ Klenze auch hier mit seiner Idee einer idealisierten Akropolis durch. Seinen Trumpf, die Bavaria, spielte er dabei erst aus, als er die Gegenentwürfe der Romantiker so schlecht geredet hatte, dass der unsouveräne Souverän nicht mehr weiter wusste. Klenzes Bavaria entschied die Konkurrenz, zumal damals niemand wusste, dass er die Idee bei Schinkel in Berlin „geklaut“ hatte. Die Zahl der Geehrten in der Ruhmeshalle stieg inzwischen auf über 90. Seit 2000 steht sie auch Frauen offen. Aber außer Sophie Scholl haben nur noch zwei andere Damen den Aufstieg in den bayerischen Olymp geschafft. Und die kennt man kaum.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Sendlinger Mordweihnacht Klenze Akropolis Schinkel

 

Spaziergang Residenz
(bitte auswählen)
Spaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
Spaziergang Innenring
(bitte auswählen)
Extratouren Aussenring
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: