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Ruffinihaus

Ruffinihaus im Stadtspiel München (Vorderseite) Triumph der Gemütlichkeit gegen alle Modernismen.

Triumph der Gemütlichkeit – Die Ruffinihäuser sind längst nicht so alt wie sie aussehen. Sie stammen von Gabriel von Seidl, einem Mann, der sich mit seinen malerischen Bauten der Leichtigkeit und Gemütlichkeit verschrieben hatte und um 1900 Münchens gefragtester Architekt war. Seidl sammelte kistenweise Fotos zu einem „Herbarium künstlerischer Entzückungen“, das er hier wie einen Katalog vorführt. Seine jüngeren Kollegen, die längst sachlicher bauten, spotteten über Seidls altväterlichen Historismus und behaupteten, mit ihm würde München noch „im eigenen, sehr guten, selbst gemachten Renaissancefett ersticken“. Doch da schwang Ärger mit. Denn Seidl bekam die lukrativen Aufträge der vielen Gründerzeit- Neureichen und nicht seine jungen Neider. Der Rindermarkt zu Füßen der Seidl-Häuser war früher das, was der Name und der Brunnen am Rand vermuten lassen. Der Löwenturm im Osten hat dagegen weder etwas mit Löwen noch mit deren sinnbildlicher Wehrhaftigkeit zu tun. Er ist nur ein alter Wasserturm für die Bewässerung der früheren Gärten vor der längst verschwundenen Stadtmauer. Und wer noch ein Souvenir sucht - Antonie Kaiser (Rindermarkt 1) hat die größte Auswahl an Bierkrügen der Stadt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Gabriel von Seidl Rindermarkt Löwenturm

 

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