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Prinzregententheater

Prinzregententheater im Stadtspiel München (Vorderseite) Festspielhaus für den einst vertriebenen Richard Wagner.

Lollo-Jagd und Lollo-Kult – Als die Presse in Anspielung auf die Skandalgeliebte Ludwigs I., Lola Montez, Richard Wagner „Lollo“ nannte und den Märchenkönig Ludwig II. damit verdächtigte, schwul zu sein, zog die Ministerialbürokratie die Notbremse. Wagner wurde vertrieben und Sempers Festspielhaus-Pläne wanderten ins Archiv. Dem Wagner-Kult tat dies jedoch keinen Abbruch. Seit 1875 fanden in München alljährliche Wagner- Festspiele statt und 1901, 36 Jahre nach seiner Vertreibung, bekam der Komponist mit dem Prinzregententheater postum doch noch sein Festspielhaus in München – eine abgespeckte Version des Bayreuther Vorbilds, mit dem es deshalb sofort Streit gab. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden hier neben den Wagner-Opern zeitweise auch Schauspiel- Inszenierungen geboten. Doch wirklich populär wurde das Haus erst als Interims-Spielstätte der 1944 ausgebombten Staatsoper. So „demokratisch“ wie in dem amphitheaterähnlichen Zuschauerraum ohne Ränge hatten die Münchner ihre Tenöre bis dahin noch nicht erlebt. Heute probieren sich hier die jungen Leute der Bayerischen Theaterakademie in allen Bühnengattungen und -genres aus und präsentieren ihre Arbeiten in öffentlichen Aufführungen.


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Lola Montez Lollo Wagner-Kult Wagner-Festspiele Theaterakademie

 

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