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Prinzregentenstr.

Prinzregentenstr. im Stadtspiel München (Vorderseite) Der Marktführer unter den europäischen Edel-Caterern.

Hitler ganz privat – Münchens letzte Prachtraße entstand erst um 1900. Prinzregent Luitpold plante den nach ihm benannten Grünzug als beschauliche Verbindung zwischen Englischem Garten und dem Nobel-Vorort Bogenhausen, wobei die Beschaulichkeit inzwischen längst unter die Räder gekommen ist. Mit dem Haus der Kunst, dem Nationalmuseum, der Prähistorischen Sammlung und der Schack-Galerie wurde daraus auf der Altstadtseite eine Museumsmeile und in Bogenhausen eine gehobene Wohnstraße. Die Bankfiliale in der Nr. 70 erlebte 1971 Deutschlands erste Geiselnahme, die mit zwei Toten endete und so viele Gaffer anzog, dass die Presse von „einer Mischung aus Chicago und Oktoberfest“ sowie einer „völlig überforderten Polizei“ sprach. In der Nr. 73 steht mit der Käfer-Schenke und dem dazu gehörigen Feinkostladen die Wiege des Edel-Caterers Käfer, der inzwischen als europäischer Marktführer gilt. Und in der heutigen Polizeiinspektion, Prinzregentenplatz 16, wohnte im zweiten Stock Hitler mit seiner Nichte Geli Raubal, die sich hier 1931 unter nie ganz geklärten Umständen erschoss. Auch als Hitler längst in Berlin lebte, kam er an ihrem Todestag immer für ein paar Stunden hierher zurück.


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Käfer-Schenke Schack-Galerie Geiselnahme Geli Raubal

 

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