Dresden Berlin Hamburg München Frankfurt Köln Leipzig Düsseldorf Zur Startseite

Olympisches Dorf

Olympisches Dorf im Stadtspiel München (Vorderseite) Kriegsschauplatz mitten in den friedlichen Spielen 1972.

Kriegs-Spiele – In der Connollystraße 31 brach am 5. September 1972, mitten in den bis dahin heiteren und friedlichen XX. Olympischen Spielen, plötzlich der ferne Nahost-Krieg aus. Dabei erschossen acht palästinensische Terroristen zwei israelische Sportler, nahmen neun weitere als Geiseln und forderten die Freilassung von 243 Gefangenen sowie die der deutschen Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhoff. Den Befreiungsversuch der Geiseln am nächsten Morgen nannte Bundeskanzler Willi Brand später ein erschreckendes Beispiel deutscher Unfähigkeit. Denn obwohl es Warnungen gab, war die Polizei auf einen solchen Anschlag nicht vorbereitet. Zuletzt konnten die Palästinenser nicht überwältigt werden, weil die dafür ausgewählten Beamten einfach davonliefen, als es ernst wurde. Stattdessen begann eine wilde Schießerei bei der alle neun Geiseln, fünf Terroristen und ein Polizist starben. Als Reaktion darauf wurde die GSG 9 gebildet. Ein Jahr später meldete sie ihre Einsatzbereitschaft. Mit dem olympischen Dorf hatte München für eine „Olympiade der kurzen Wege“ geworben. In den bunt bemalten Häusern des ehemaligen Frauendorfes wohnen heute Studenten. Das Männerdorf dahinter ist eine normale Wohnsiedlung.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Palästinenser Terroristen israelisch Geiseln Baader Meinhoff GSG 9

 

Spaziergang Residenz
(bitte auswählen)
Spaziergang Altstadt
(bitte auswählen)
Spaziergang Innenring
(bitte auswählen)
Extratouren Aussenring
(bitte auswählen)
Speichern Sie diese Seite bei einem der folgenden Link-Netzwerke: