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Odeonsplatz

Odeonsplatz im Stadtspiel München (Vorderseite) König Ludwig I. zu Pferde vor dem Leuchtenbergpalais.

Großes Theater – Als Münchens erste Bühne für Haupt- und Staatsaktionen hat der Odeonsplatz vom Prinzregenten über Kurt Eisner und Adolf Hitler bis zu F. J. Strauß alle Großen der Stadt erlebt, dazu Putsche, Militäraufmärsche, Kundgebungen und Demos aller Art. In den umliegenden Gebäuden konzentrierte sich nämlich seit jeher die bayerische Staatsmacht, und der galten die meisten Auftritte. Die Kulisse dafür baute Anfang des 19. Jahrhunderts Leo von Klenze. Und der kleckerte dabei nicht, sondern er klotzte. Sein für damalige Verhältnisse riesiges Leuchtenbergpalais setzte den Maßstab für alle Bauten bis zum Siegestor. Es gehörte einem Stiefsohn Napoleons, dem der König seine Tochter zur Frau geben musste, weil er Napoleon seine Krone verdankte. Heute arbeitet in dem Palais das Finanzministerium, während gegenüber im Odeon das Innenministerium sitzt. Das war früher mal ein berühmtes Ballund Konzerthaus, in dessen Saal die Beamten heute ihre Autos parken. An die Anfänge des Odeons-Platzes erinnert nur noch das 200 Jahre alte Biedermeier-Café Tambosi im Bazar-Gebäude. Es bietet zwei Freisitze: einen turbulenten auf dem Platz zum Leute gucken und einen ruhigen zum Entspannen im Hofgarten.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Leuchtenbergpalais Leo von Klenze Café Tambosi Bazar-Gebäude

 

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