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Neues Schloss Schleißheim

Neues Schloss Schleißheim im Stadtspiel München (Vorderseite) Kunst als Blendwerk für die Träume von Macht

Erster Weltkrieg – Ganz Europa und mit ihm die halbe Welt war um 1700 in Gärung und Max Emanuel war nicht der einzige ehrgeizige Fürst, der aus dem bevorstehenden Krieg um die spanische Krone Gewinn zu ziehen hoffte.Tatsächlich wurde Bayern für die Großmächte Österreich und England auf der einen und Frankreich auf der anderen Seite durch seine Lage und militärische Stärke zum Zünglein an der Waage. Damit hing von Bayern nicht nur Europas Schicksal, sondern auch das der beiden Amerika und sogar das der Philippinen ab. In Erwartung künftiger Größe begann der Kurfürst deshalb 1701 in Schleißheim ein Schloss zu bauen, das sich mit Versailles sollte messen können. Aber Bayern und Frankreich allein gegen den Rest der Welt – das ging schief. Selbstzweifel befielen Max Emanuels deshalb keineswegs. Trotz seiner verheerenden Niederlage, der Flucht ins zehnjährige Exil sowie der Leiden seines Volkes nahm er den Schlossbau nach seiner Rückkehr in reduzierter Form sofort wieder auf und richtete sich darin eine der ersten Gemäldegalerien der Welt ein. Wenn er schon politisch nichts mehr zu sagen hatte in Europa, sollte man ihn wenigstens für seine Prachtbauten und Kunstsammlungen bewundern.


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Tags

Max Emanuel spanischer Erbfolgekrieg

 

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