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Nationaltheater

Nationaltheater im Stadtspiel München (Vorderseite) Hauptbühne der Staatsoper und für das Staatsballett.

Der König als Narr – Für die alten Münchner war die Sache klar: Als der Architekt des neuen Nationaltheaters kurz nach der Eröffnung des Hauses 1818 mit 40 Jahren starb, war das die Strafe Gottes, weil dem Neubau ein altes Kloster weichen musste. Und als das Theater dann auch noch abbrannte, weil die Brunnen zugefroren waren und das Bier aus dem nahen Hofbräuhaus zum Löschen nicht reichte, war das nur noch die Bestätigung. Trotzdem wurde der Musentempel wieder aufgebaut. Vier Jahrzehnte später lud der 20jährige Märchenkönig Deutschlands ersten Popstar, Richard Wagner ein, hier seinen „Tristan“ uraufzuführen. Obwohl Wagners Geldforderungen bald eine Staatskrise mit Rücktrittsdrohungen der Minister auslösten, stolperte er erst über die Lügen, mit denen er abstritt, ein Verhältnis mit der Frau des Hofkapellmeisters zu haben. Obwohl alle Welt wusste, dass er mit Cosima ein Kind hatte, gab der König öffentlich eine anderslautende Ehrenerklärung für Wagner ab. Als der Schwindel aufflog, floh der Komponist, Ludwig wollte sich erst umbringen und dann abdanken, war aber für beides zu feige. Stattdessen schickte er seinem Liebling weiter Geld und ließ ihn weiter aufführen – manchmal sogar für sich ganz alleine.


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Tags

Märchenkönig Ludwig II. Richard Wagner Cosima Ehrenerklärung Tristan

 

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