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Monopetrus

Monopetrus im Stadtspiel München (Vorderseite) Nackedeis, World-Music und Haschischwolken.

Garten Gottes – Was im Central-Park oder im Hydepark unvorstellbar wäre, ist unter dem Monopteros im Englischen Garten die normalste Sache der Welt – Nacktbaden mitten in der Großstadt. Im Sommer sind die Wiesen entlang des Eisbachs Münchens größtes Ganzkörpersoloarium, Treffpunkt seiner exotischsten Straßenkünstler und außerdem der Haschischhimmel der Stadt. Das Kraut für die süßen Wolken liefern die Dealer in der benachbarten U-Bahn-Station Gieselastraße und deshalb trifft man hier zwischen Musikern und jungen Müttern, nackten Studenten und Sportlern, Schwulen und Exhibitionisten fast immer auch auf Polizisten. Doch das tut der gelösten Stimmung keinen Abbruch. Man sonnt sich, büffelt, spielt Ball, wirft Frisbee-Scheiben, hört den schwarzen Trommlern zu oder lässt sich von dem schnellen Bach weit durch den Park treiben – mit und ohne Luftmatratze. Zurück kann man schließlich zur Not auch zwei Stationen mit der Straßenbahn fahren. Der Monopteros, der über diesem Garten Gottes thront, ist ein Bauwerk Ludwig I., der auch hier wieder zuerst die Schönheit im Auge hatte, bevor er an ihren Zweck dachte. Er widmete das Tempelchen schließlich dem Begründer des Parks, Kurfürst Karl Theodor.


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Tags

Nacktbaden Dealer Englischer Garten Eisbach Polizisten

 

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