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Maxilianeum

Maxilianeum im Stadtspiel München (Vorderseite) Studieren mit Putzfrau für Bayerns beste Abiturienten-

Genies gegen Politiker – Nur acht von 400 bayrischen Abiturienten, die mit 1,0 abschließen, werden jedes Jahr in das Maximilianeum aufgenommen. Dort haben sie während ihres gesamten Studiums Kost und Logis samt Putzfrau frei und profitieren dazu von kostenlosen Sprachkursen und Auslandsaufenthalten. Dieses Privileg müssen sie sich in einem vierstufigen Auswahlverfahren hart erkämpfen, so wie es sich auch Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg als prominenteste Maximer erkämpfen mussten. Stifter dieser Einrichtung „zur Hebung des monarchisch nationalen Volksgeistes“ war König Maximilian II., der ab 1852 seine begabtesten Landeskinder förderte, um sie ungeachtet ihrer Herkunft für den Staatsdienst zu gewinnen. Seit 1874 wohnten sie zusammen mit den Edelknaben der Pagenschule in dem neuen Gebäude über der Isar. Die Inflation trieb die Stiftung das erste Mal in den Ruin. Das zweite Mal stand sie vor dem Aus, nachdem anglo- amerikanische Bomben das Haus zu zwei Dritteln zerstört hatten. Erst der Einzug des bayerischen Landtags 1949 bot der Einrichtung wieder eine Perspektive. Seither werden Streitigkeiten zwischen Maximern und Abgeordneten einmal im Jahr durch ein Fußballspiel entschieden.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Strauß Heisenberg Maximer Pagenschule Landtag

 

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