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Max-Joseph-Denkmal

Max-Joseph-Denkmal im Stadtspiel München (Vorderseite) Für den Begründer des bayerischen Nationalstaats.

Revolution von oben – Der Max-Joseph-Platz steht wie kein anderer Ort Münchens für den Aufstieg Bayerns zum modernen Nationalstaat. Er befindet sich nämlich auf dem Grund eines früheren Franziskanerklosters, das Max IV. Joseph wie viele andere Klöster, Stifte und Abteien ab 1802 abreißen ließ, um sich ihren Besitz anzueignen und sich so ein geschlossenes Territorium zu schaffen, das sich gleichem Recht und einer Zentralverwaltung unterstellen ließ. Ohne die Franzosen im Land wäre dies nicht möglich gewesen. Aber mit ihnen wagte es der Fürst sogar, Protestanten und Juden den Katholiken gleichzustellen, seinem Land eine Verfassung zu geben und sich schließlich als Max I. Joseph auch noch eine Königskrone aufzusetzen. Das ließ sich aus der eigenen Ahnenreihe zwar kaum begründen, aber andere Fürsten nutzten die Gunst der Stunde gerade genauso, da sie der Kaiser nicht mehr daran hindern konnte. Trotz aller Reformen hielt der Fürst auch als König an seinem absoluten Herrschaftsanspruch fest und verwahrte sich gegen ein Denkmal, das ihn im Sitzen zeigte, statt würdig zu Pferde oder wenigstens im Stehen. Es wurde erst 1835 aufgestellt, als er schon lange tot war und sein Sohn, Ludwig I., regierte.


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Tags

Nationalstaat Verfassung Zentralverwaltung König

 

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