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Marienplatz

Marienplatz im Stadtspiel München (Vorderseite) Mittelpunkt der Stadt und Treffpunkt für Verabredungen.

Wunder über Wunder – Der Marienplatz ist Münchens Straßenkunstbühne, Demoforum, Empfangshalle, Verliebtentreff, Christkindlmarkt und Faschingsgaudizone. Seit 1638, als hier noch gehandelt, tourniert und geköpft wurde, wacht Maria über dem Treiben. Drache, Löwe, Schlange und Basilisk zu ihren Füßen stehen für die besiegten Feinde: Hunger, Krieg, Irrglaube und Pest. Maximilian I. hatte die Säule errichten lassen, nachdem die Schweden die Stadt verschont hatten. Außerdem war er der Jungfrau Dank schuldig, weil sie ihm auch schon am Weißen Berg bei Prag half. Dort trug der Schlachtruf „Mariaaaaaa!“ die Truppen der Liga unter seiner und Tillys Führung zum Sieg, so dass die Protestanten Böhmen und Österreich aufgaben. Daran erinnern bis heute auch in Wien und Prag Mariensäulen nach Münchner Vorbild. Das zweite Heiligtum auf dem Platz ist der Fischbrunnen. In ihm waschen die Münchner, angeführt von ihrem Oberbürgermeister, jeden Aschermittwoch ihre leeren Geldbörsen aus und hoffen, dass sie sich dadurch rasch wieder füllen und dann auch voll bleiben. Das neue Geld reicht erst mal nur für einen starken Kaffee und etwas Saures gegen den Kater – genug, um den alten Brauch am Leben zu halten.


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Tags

Mariensäule Straßenkünstler Fischbrunnen Geldbörsen

 

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