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Ludwigsbrücke

Ludwigsbrücke im Stadtspiel München (Vorderseite) Ihr verdankt München seine Gründung, obwohl sie Föhring gehörte.

„Mönchen“ – München verdankt seine Existenz einem Streit um den bischöflichen Markt in Föhring und die dort erhobenen Salzzölle. Der Welfenherzog Heinrich der Löwe behauptete nämlich, dass der Föhringer Bischof darauf keinen Anspruch hat und zerstörte 1158 die dortige Isarbrücke samt Markt und Münze. Acht Kilometer flussaufwärts ließ er auf seinem Gebiet alles wieder aufbauen, die Brücke da, wo heute die Ludwigsbrücke steht, Markt und Münze auf dem heutigen Marienplatz. Ihren Namen München übernahm die neue Siedlung von den Mönchen, die dort bereits in einem Kloster auf dem Petersbergl lebten. Kaiser Barbarossa, der den Streit zwischen Herzog und Bischof schlichten sollte, war in einer heiklen Lage. Er war mit beiden verwandt, kannte beide als Schlitzohren und keiner konnte sein Recht mit Urkunden belegen. Weise beließ er deshalb den Markt in München, sprach aber dem Bischof ein Drittel aller Einnahmen daraus zu. Der letzte Rest dieser Abgabe wurde erst 1934 abgeschafft. Da waren es jährlich noch 22 Reichsmark, aber niemand wusste mehr so recht, wofür die eigentlich gezahlt wurden. Es war der 800 Jahre alte Preis dafür, dass Föhring heute ein Stadtteil Münchens ist und nicht umgekehrt.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

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Föhring Salzzölle Bischof Heinrich der Löwe

 

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