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Lenbachhaus

Lenbachhaus im Stadtspiel München (Vorderseite) Städtische Galerie im Haus des Meisterporträtisten.

Superstar durch Handicap – Der im italienischen Stil für den „Maler der Fürsten“ und den „Fürsten der Maler“, Franz von Lenbach, errichtete Palast war für das deutsche Bildungsbürgertum eine Kultstätte. Hier wohnte in einer Zeit, als die Fotografie gerade erst das Laufen lernte, Deutschlands bekanntester Porträtist. Lenbach selbst nutzte die Fotografie bereits, denn er sah so schlecht, dass er ohne fotografische Vorlage gar nicht malen konnte. Diese Fotos verarbeitete er In traditioneller Technik zu Gemälden von Bismarck, Wilhelm I. oder Franz Joseph I., die in Farbe und Ausdruck alle Schwarz-Weiß-Fotos der damaligen Zeit weit übertrafen. Dennoch ist Lenbach heute fast vergessen. Sein Haus wird seit den 50er Jahren von der Städtischen Galerie genutzt und vor allem wegen der Bilder der expressionistischen Künstlergruppe „Der Blaue Reiter” um den Russen Wassily Kandynski besucht. Denn ihnen verdankt München seinen kurzen Ruhm als Zentrum der Moderne um 1911. Darüber hinaus hängt hier alles, was München seit dem 19. Jahrhundert hervor gebracht hat, vom frühen Realismus bis zur jungen Gegenwarts-Kunst, dazu als zweites Highlight Bilder von großen Namen wie Beuys, Warhol, Kiefer oder Richter.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Maler Fürst Blaue Reiter Kandynski Beuys Warhol Kiefer

 

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