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Königsplatz

Königsplatz im Stadtspiel München (Vorderseite) Traumkulisse für Könige, 
Führer und andere Helden.

Isar-Athen – Der Königsplatz war für Ludwig I. 1816 der wichtigste von mehreren Plätzen, die sich wie die Perlen auf einer Schnur an der neuen Magistrale nach Nymphenburg entlang ziehen sollten. Hier wollte er sein Ideal von griechischer Architektur verwirklichen und seine Antiken zeigen, darunter das liederliche Prachtmannsbild des „Barberinischen Fauns“, das die Besucher mit seiner Sinnlichkeit bis heute überwältigt. Dafür baute Klenze dem König die ionische Glyptothek, dazu den korinthischen Ausstellungsbau und die dorischen Propyläen. Dem Tor sieht man noch die Begeisterung für den Freiheitskampf der Griechen an, der 1832 Ludwigs Sohn Otto auf den griechischen Thron brachte. Fertig wurde der Platz erst 1862, just in dem Jahr, als Otto aus Griechenland wieder vertrieben wurde. Da war auch sein Vater längst kein König mehr, hatte den Bau aber als Privatier weiter finanziert. Seither empfiehlt sich der Platz dem Zeitgeist. Die Nazis gedachten hier mit Fackeln, Scheinwerfern und Fahnen ihrer Märtyrer. Die Wirtschaftswunder- Generation parkte ihre schicken neuen Autos darauf. Und heute jagt dort im Sommer ein Großevent das nächste. Der Oper folgt das Rock- Konzert und dem die Firmenparty.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Barberinischen Faun Glyptothek Propyläen Otto I.

 

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