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Kammerspiele

Kammerspiele im Stadtspiel München (Vorderseite) Provokationen im schönsten Jugendstiltheater Europas

Jubel und Proteste – Überall Florales: vom Balkongitter über die Türklinke und den Wandschmuck bis zu den blütenähnlichen Lämpchen, die im Zuschauerraum den obligatorischen Kronleuchter ersetzen. Die 1901 von Richard Riemerschmidt ausgestatteten Kammerspiele sind ein unverfälschtes Jugendstiltheater und gelten bis heute als das schönste Theater Europas, das sich in diesem Stil erhalten hat. Aber seinen Ruhm verdankt das Haus vor allem seinen provokanten Inszenierungen, die die Kammerspiele unter dem Avantgarde-Lümmel Otto Falckenberg bereits in den 20er Jahren zur wichtigsten deutschen Sprechbühne außerhalb Berlins machten. Große Namen wie Heinz Rühmann, Bertold Brecht und George Tabori halfen seither, diesen Ruf zu verteidigen. Und genau dafür engagierte die Stadt 2000 auch Frank Baumbauer, einen der erfolgreichsten Intendanten des deutschsprachigen Raumes. Er holte internationale Gäste auf die Bühne, experimentierte mit Formen aus der freien Theaterszene und gab dem Haus durch zeitgenössische Interpretationen neuer und alter Stoffe ein völlig neues Profil. Beim konservativen Münchener Publikum erzeugte er damit die Reibung, die nötig ist, um das Theater wieder ins Gespräch zu bringen.


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Richard Riemerschmidt Otto Falckenberg Heinz Rühmann Bertold Brecht

 

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