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Jagd- und Fischereimuseum

Jagd- und Fischereimuseum im Stadtspiel München (Vorderseite) Wolpertinger – Drunter und Drüber im Schutz des Waldes.

Sexuelle Entgleisungen – Jagdbüchsen als Reliquien, Geweihe als Monstranzen und tote Vögel als Märtyrer? Tatsächlich präsentiert das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum seine Exponate in einer alten Augustinerkirche. Dabei ist das unzüchtige Treiben im Bayerischen Wald für die Museologen ein ähnlich heikles Thema wie einst für die Mönche. Immerhin werden zur Abschreckung einige Früchte des allgemeinen Drunter und Drübers gezeigt – schreckliche Mischwesen mit Flügeln und Hörnern, Hasenohren und Reißzähnen, Federn, Fellen, Klauen, Schwimmfüßen und sogar Tabakspfeifen – sogenannte Wolpertinger, auf die besonders „Preißen“ gerne Jagd machen. Tipps dazu gibt’s beim Museumswärter. Jagdzeit: nur bei Vollmond und 11 Tage vor einem starken Gewitter. Personal: ein ortskundiger Herr und eine ledige, furchtsame Dame. Ausrüstung: Proviant, Wein und Decken, dazu Kartoffelsack, Kohlenschaufel, Kerze und Strick. Ort: dunkel und abgelegen. Falle: Sack mit Stock aufsperren, 30 cm davor Kerze aufstellen und warten. Fang: neugierigen Wolpertinger mit der Kohlenschaufel reinschubsen, zubinden, fertig! Außerdem noch im Museum: Waffen und Trophäen, präparierte Tiere aller Art und exotisches Angelzeug.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Augustinerkirche Mischwesen Waffen Trophäen

 

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