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Isartor

Isartor im Stadtspiel München (Vorderseite) Ältestes Stadttor Münchens mit „Valentins-Musäum“

... sofort nach einigen Jahrhunderten ... – Das Isartor ist das einzige Münchner Stadttor, das noch fast so aussieht wie im 14. Jahrhundert zur Kaiserzeit, als es gebaut wurde. Dazu erteilte „der Magistrat sofort nach einigen Jahrhunderten den Auftrag, das Tor von vorne zu bemalen“. Diese Erklärung geht auf das spindeldürre Original mit dem schwarzen Hut, den skurrilen Komiker Karl Valentin, zurück, dem im Turm ein „Musäum“ gewidmet ist – für 99jährige in Begleitung ihrer Eltern Eintritt frei. Gezeigt werden Kunstwerke mit Tiefgang wie „Kaminkehrer bei Nacht“, „Leistenbruch“ oder „Alte Schachtel“ und dazu Installationen wie „Liegender Stehkragen“, „Lederhosenträger außer Betrieb“ oder “Winterzahnstocher”. Selbst die Notdurft ist hier Kunst, denn der Gast verrichtet sie würdevoll in einer „Befreiungshalle“ statt auf dem WC. Bis zum Ersten Weltkrieg tingelten etwa 800 Kleinkünstler wie Valentin durch Münchens Kneipen. Ohne das „Turmstübl“ nebenan wären sie wohl vergessen. Das kleine Gedenk-Lokal pflegt die Tradition als Kleinkunstbühne. Auf seinen Stühlen sollen schon Ringelnatz, Wedekind und Mühsam gesessen haben. Die Einrichtung im Stil des legendären „Café Größenwahn“ würde dazu passen.


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Karl Valentin Ringelnatz Wedekind Mühsam Befreiungshalle Turmstübl

 

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