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Hypo-Hochhaus

Hypo-Hochhaus im Stadtspiel München (Vorderseite) So hoch darf heute nicht mehr gebaut werden. Bei 100 m ist Schluss.

Volksgeschmack – Die schwebenden Prismen zwischen den vier Türmen der Hypo-Bank konnten sich 1981 als Zeichen für Münchens Modernität sehen lassen. Das 114 Meter hohe Verwaltungszentrum war der erste „Wolkenkratzer“ der Stadt und weit genug weg vom historischen Zentrum, als dass das damals jemanden aufgeregt hätte. Zwei Jahrzehnte später wehte ein anderer Wind. Da lösten die neue „Highlight“-Doppelscheibe im Norden Schwabings und das „Uptown“ am Olympia-Einkaufszentrum eine große Diskussion über Münchens Skyline aus, die schließlich eskalierte, als 2004 auch der Süddeutsche Verlag im Osten und Siemens im Süden in die Höhe strebten. Eine einflussreiche Bürgerinitiative erzwang daraufhin mit einem Volksentscheid die Begrenzung aller künftigen Bauten der Stadt auf maximal 100 Höhenmeter und erhob damit die 500 Jahre alte Frauenkirche zum Maß aller künftigen Stadtentwicklung auch außerhalb der Innenstadt. Eine absurde Konsequenz, denn es hatte gerade mal jeder fünfte Münchner abgestimmt und die Hochhausgegner hatten die Befürworter dabei nur mit 1,6 Prozent geschlagen. Trotzdem mussten Siemens und der Süddeutsche Verlag daraufhin ihre knapp 150 Meter hohen Bauten umprojektieren.


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Skyline Hochhaus Diskussion Bürgerinitiative Volksentscheid

 

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