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Hofgarten

Hofgarten im Stadtspiel München (Vorderseite) Der Absolutismus als Leitidee für einen Garten.

Garten der Macht – Mit seiner strengen Geometrie und der Bavaria auf dem Pavillon in der Mitte ist der 400 Jahre alte Hofgarten ein perfektes Sinnbild absoluter Macht und damit eine Ikone aller Macht. Genau deshalb hat er auch immer wieder Begehrlichkeiten geweckt – das erste Mal unter Napoleon, als sich dort ein pensionierter Minister das spätere Prinz-Carl-Palais baute, um darin seine „private Existenz auf die Höhe eines königlichen Daseins zu steigern“. Doch das irritierte den König so sehr, dass er Grundstück und Gebäude bei der erstbesten Gelegenheit sofort zurück kaufte, um den herrschaftlichen Ort wieder mit einem Mitglied seiner Familie zu besetzen. Kaum war die Monarchie untergegangen, versicherten sich die Demokraten mit dem Hofgarten ihres gerade errungenen Sieges und ließen ab 1924 den bayerischen Ministerpräsidenten darin residieren. Bis schließlich in den 80er Jahren auch die CSU darauf bestand, dass es für ihre neue Staatskanzlei keinen besseren Standort gibt als den Hofgarten. Obwohl das rote München zehn Jahre lang dagegen Sturm lief und die Presse den Neubau als „Bayernkeml“ oder „Straußoleum“ verriss, hielt die CSU unter Franz Joseph Strauß eisern an ihren Plänen fest.


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Tags

Bavaria Prinz-Carl-Palais Bayernkeml Straußoleum

 

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