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Hofbräuhaus-Lied

Hofbräuhaus-Lied im Stadtspiel München (Vorderseite) Die Säulen der Staatsmacht: Bayernstolz und Hofbräubier.

„Saupreißische“ Bayern-Hymne – „In München steht ein Hofbräuhaus - eins - zwei - gsuffa“ – wer das wahrscheinlich bekannteste Stimmungslied der Welt für den Urtyp des bayrischen Volksliedes hält, liegt leider völlig falsch. Ein „Saupreiß“, ein berlinischer, hat sich die erfolgreiche Sauf-Arie 1935 ausgedacht und der hieß Wilhelm Gabriel und nicht Joseph Huber. Er saß dabei auch nicht in einem Café an der Münchner Kaufinger Straße, sondern am Berliner Ku‘damm. Doch das tat der Sangeslust damals schon so wenig Abbruch wie heute die unverkennbar exotische Herkunft mancher Trachten-Kellner der bayerischen Trinklust. Deshalb bekam Gabriel auch schon 1936 den größten Hofbräuhaus-Humpen der Welt zum Dank. Heute gehört sein Lied zum Repertoire jeder Blaskapelle. Und die spielt auch Am Platzl fast immer. Dazu schleppen 100 Bedienungen bis zu 22.000 Maß am Tag an die Tische und im Hintergrund schwitzen fast 60 Köche, Bäcker und Metzger. Die Gäste trinken nicht nur kräftig, sie haben auch Hunger und verdrücken im Jahr allein 188.000 Brezn, 161.000 Knödel, 15.000 „Hendl“ und unzählige Haxn, außerdem 45 Tonnen Kartoffelsalat, 26 Tonnen Sauerkraut und fast 7000 Kilometer Würste.


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Wilhelm Gabriel Blaskapelle Saupreiß Hymne

 

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