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Haus der Kunst

Haus der Kunst im Stadtspiel München (Vorderseite) Erster Monumentalbau der Nazis mit P1-Promi-Disko.

Wider das Böse – Vor Deutschlands berühmtester Disko sieben die Türsteher gnadenlos aus, denn in keinem anderen Lokal ist die Promi-Dichte größer und das soll so bleiben. Die P1 oder „Einser“ liegt in einem Seitenflügel des Hauses der Kunst, dessen Ausstellungen einen guten Ruf genießen, auch weil sie meist mit einer Party eröffnet werden. Trotzdem sollte das Haus bis Anfang der 90er Jahre abgerissen werden, denn es war 1933 der erste Monumentalbau der NSDAP und damit den „Antifaschisten“ ein Dorn im Auge. Tapfer droschen sie auf seinen Architekten Paul Troost als „Hitlers ersten Baumeister“ ein und übersahen dabei, dass Troost schon 1934 tot war und bis dahin kaum anders gebaut hatte als viele andere Architekten seiner Zeit in und außerhalb Deutschlands. Die Amerikaner hatten damit jedenfalls kein Problem. Sie nutzten den Bau als Offizierscasino, bis den Deutschen dämmerte, dass sich die Moderne darin genauso präsentieren ließ wie vorher die Antimoderne. Dennoch schämt sich München bis heute für das Haus, versteckt es hinter Bäumen oder gibt es, wie 2005, an einen Amerikaner zur Veralberung frei, damit der daraus mit riesigen Gummiblüten auf dem Dach einen gar lustigen Blumentopf macht.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

P1 Einser Paul Troost Offizierscasino

 

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