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Glockenspiel

Glockenspiel im Stadtspiel München (Vorderseite) Einnerung an den Tanz der Schäffler nach der Pest.

Dreimal täglich Applaus – Den Applaus der Menge auf dem Marienplatz hat sich Münchens dienstältester Promi redlich verdient. Als bayerischer Ritter Caspar von Nothafft ist er seit 100 Jahren der Star des 32köpfigen Puppentheaters am Turm des Neuen Rathauses. Immer pünktlich um 11, 12 und 17 Uhr stößt er mit eingelegter Lanze im vollen Galopp seinen Lothringer Gegner vom Pferd. Die Szene zeigt den letzten von 30 Kämpfen eines Ritterturniers bei der Prunkhochzeit Herzog Wilhelm V. im Jahr 1568, die so prachtvoll war, dass sie Kulturgeschichte schrieb. Darunter tanzen die Schäffler (Böttcher) und erinnern an das Ende der großen Pest von 1517, als sich kein Münchner mehr auf die Straße traute. Erst die Schäffler lockten die Bürger mit ihren fröhlichen Tänzen wieder heraus und das wird bis heute alle sieben Jahre mit einem großen Fest gefeiert. Untermalt wird das Puppentheater vom blechernen Spiel eines Carillons mit 43 Glocken zu altbekannten Melodien. Um 21 Uhr ertönen sie noch einmal. Denn dann bringen ein Nachtwächter und ein Engel in den Erkern des siebten Stocks das Münchner Kindl zu Bett. Das ist zwar eigentlich ein ausgewachsener Mönch, aber das haben die Münchner schon fast vergessen.


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Ritter Caspar von Nothafft Carillon Münchner Kindl

 

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