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Frauenkirche

Frauenkirche im Stadtspiel München (Vorderseite) Wahrzeichen der Stadt mit Platz für 20.000 Menschen.

Beichtväter als Akkordarbeiter – München hat viele Wahrzeichen, aber keins ist so bekannt wie die „welschen Hauben“ seiner Frauenkirche. 100 m hoch, verdanken die Türme ihre Wirkung vor allem dem städtischen Bauverbot für Hochhäuser. So bildet der Nordturm bis heute den unverstellten Nullpunkt der bayerischen Landesvermessung, während der Südturm als Aussichtspunkt bestiegen werden kann. Mit der Errichtung des schlichten Backsteinbaus über dem Grab Kaiser Ludwig des Bayern machten die Wittelsbacher 1468 einmal mehr ihren Anspruch auf einen Bischofssitz und die Kaiserkrone deutlich und wie gewohnt nahm sie damit keiner ernst. Immerhin gewährte Rom für den Bau der Kirche einen Sonder-Ablass, worauf 270 Priester in etwa 150.000 Beichten ihre Schäfchen von allen Sünden und noch mehr Goldstücken befreiten. Nach zwei Jahren war das Geld zusammen und nach zwanzig die Kirche fertig. 1576 hoffte man noch einmal, sie mit den Gebeinen des Heiligen Benno zum Bischofssitz erheben zu können. Aber erst 1821 war es soweit. Die Frauenkirche wurde Dom des Erzbistums München-Freising und damit 1977 zur Wirkungsstätte für Kardinal Joseph Ratzinger, der 2005 der erste deutsche Papst seit fast 500 Jahren wurde.


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Tags

Ludwig der Bayer Heiliger Benno Joseph Ratzinger

 

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