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Englischer Garten

Englischer Garten im Stadtspiel München (Vorderseite) River-Surfen auf dem Eisbach mitten in der Stadt.

Massenmuße – Der Englische Garten gilt als einer der schönsten und größten Stadtparks Europas. Trotzdem wollten ihn die Münchner nicht haben, als sie ihn 1789 von Herzog Karl Albrecht geschenkt bekamen. Sie zerstörten ihn sogar mehrmals, weil ihnen öffentlicher Müßiggang als etwas Anstößiges erschien. Der Herzog war darüber sehr verärgert, denn er hatte darin von seinen Soldaten Mustergüter für neue Zucht- und Anbaumethoden anlegen lassen, die die Landwirtschaft voran bringen sollten. Doch das interessierte niemanden. Und so aßen die Park-Verweigerer erst einmal die Samen der neuen Kartoffeln, bevor sie der durchschlagende Erfolg vom höheren Nährwert der Knollen überzeugte. Leider hatte das Müßiggehen im Englischen Garten überhaupt keinen Nährwert und war zudem auch völlig verdauungsneutral. Deshalb brauchten die Münchner etwas länger, bis sie gerade darin ihre höchste Lust entdeckten. Doch der frönen sie bis heute mit Leidenschaft – am liebsten am Kleinhesseloher See, beim Aumeister, am Chinesischen Turm oder am Monopterus, als stille Genießer bei einer echten Teezeremonie im japanischen Teehaus oder gleich nebenan als Zuschauer bei den tollkühnen River- Surfern auf dem Eisbach.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Herzog Karl Albrecht Mustergüter Kartoffeln japanisches Teehaus

 

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