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Damenstiftskirche

Damenstiftskirche im Stadtspiel München (Vorderseite) Einladung zum Abendmahl gleich neben dem Altar.

Familien-Trauma – Für die Hohenzollern hieß das Familien-Trauma Leutnant Katte, bei den Wittelsbachern hieß es Agnes Bernauer. Die war die Tochter eines einfachen Badstubners und Thronfolger Albrecht III. hatte sich bei einem Turnier so in sie verliebt, dass er sie unstandesgemäß heiratete. Sie lebten in Straubing und hatten bereits ein Kind, als ihr Glück 1435 auf brutale Weise zerstört wurde. Albrechts Vater Ernst ließ den Sohn aus der Stadt locken, Agnes Bernauer ergreifen, fesseln und in die Donau werfen. Dort konnte sie sich zwar von ihren Fußfesseln befreien und ans Ufer schwimmen, wurde aber so lange mit Stangen unter Wasser gedrückt, bis sie ertrank. Vier Jahre dauerte es, bis sich Vater und Sohn wieder in die Augen sehen konnten. Albrecht hatte inzwischen ein zweites Mal, diesmal standesgemäß, eine Anna von Braunschweig geheiratet. Zum Zeichen der Aussöhnung wurde nach dieser Anna die hier errichtete Kapelle benannt. Die heutige St. Anna Damenstiftskirche ist schon ein Nachfolgebau. Darin gibt es eine interessante Abendmahlsgruppe und zwei sehenswerte Gemälde, die nach dem Krieg nur in „Sapia-Tönen“ wieder hergestellt wurden, weil man nur noch Schwarz-Weiß-Vorlagen von ihnen hatte.


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Agnes Bernauer Damenstiftskirche Abendmahlsgruppe

 

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