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Chinesischer Turm

Chinesischer Turm im Stadtspiel München (Vorderseite) Biergarten mit 7000 Plätzen und „Musi“ aus dem ersten Stock.

Morgentanz – Die Idee für einen chinoisen Aussichts- und Musikturm mit Gastwirtschaft hatte 1789 Bayerns amerikanischer Reformminister, Graf Rumford. Denn der hatte mit der „Großen Pagode“ im Londoner Kew Garden schon etwas Ähnliches gesehen. Die Musik- und Tanzveranstaltungen rund um dem neuen Turm zogen bald viele Leute an, so dass der Biergarten heute mit 7000 Plätzen der zweitgrößte in München und trotzdem meistens voll ist. Denn bei schönem Wetter spielt hier immer noch die „Musi“ aus dem zweiten Stock des Turms. Zur 200 Jahrfeier des Englischen Gartens 1989 besann sich München auf die Tradition des Kocherlballs, zu dem sich im 19. Jahrhundert die Dienerschaft jeden Sonntagmorgen am Turm traf, bevor sie ab 9 Uhr wieder an die Arbeit musste. Das seit der Wiederentdeckung jeden Sommer einmal veranstaltete Trachtenspektakel hat inzwischen 15.000 Gäste und ist damit zum Ereignis von Oktoberfest-Dimensionen geworden. Obwohl der Ball offiziell erst um 6 Uhr beginnt, öffnet der Ausschank bereits um 4, denn um 3 Uhr brennen auf den Tischen die ersten Kerzen. Viele Ball-Gäste nehmen vorher noch an einem Volkstanzkurs teil, auch wenn dann meist mehr getrunken und geschaut als getanzt wird.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Graf Rumford. Biergarten Kocherlball Pagode Kew Garden

 

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