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Bürgersaalkirche

Bürgersaalkirche im Stadtspiel München (Vorderseite) Bei gläubigem Handauflegen wird für alles Weitere gesorgt.

Stress im Himmel – An der Büste des Münchner Stadtapostels Rupert Mayer in der Bürgersaalkirche ist ein ständiges Kommen und Gehen. Die Gläubigen legen ihre Hand an seine blankgewetzte Brust, senken den Kopf und sprechen ihr Gebet. Die Chancen, dass es erhört wird, stehen gut. Denn die Kirche attestierte Mayer, er habe noch nach seinem Tod etwa 40.000 Gebete an die richtigen Stellen im Himmel weiter geleitet und so bei Krankheit, Liebeskummer, Prüfungsangst und Jobsuche geholfen. Dafür sprach ihn der Papst 1987 im Olympiastadion vor 80.000 Menschen selig. Stadtapostel nannte man den Jesuiten bereits während der Inflationszeit, als er Notleidenden half und monatlich 70 Predigten hielt. Zuvor hatte er sich als einziger bayerischer Feldgeistlicher im Ersten Weltkrieg das Eiserne Kreuz verdient und seinen Einsatz bei der Rettung von Verwundeten mit einem Bein bezahlt. Später sorgten seine Bahnhofs-Predigten vor Ausflüglern für Aufsehen und schließlich verdiente er sich nachhaltigen Ruhm durch seine Standhaftigkeit gegen die Nazis. Auch nach mehreren Haftstrafen ließ er sich von ihnen nicht das Wort verbieten, obwohl er dabei weder seine Kirche noch seine Kollegen hinter sich wusste.


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Rupert Mayer Stadtapostel

 

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