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Bayrisches Nationalmuseum

Bayrisches Nationalmuseum im Stadtspiel München (Vorderseite) Volkskultur der Franken, Schwaben und Altbayern.

Bayernstolz – An der Schwelle zum 20. Jahrhundert glaubte man noch, die ungestümen Kräfte der Industrialisierung mit Kunst und Tradition bändigen zu können und dafür wurden überall Museen gebaut. Doch während man mit den neuen Häusern in Berlin und London die Flucht nach vorn antrat und sich weltoffen gab, trauerte man in den alten deutschen Königreichen der verlorenen Eigenständigkeit nach, lehnte das Reich ab und kehrte zu den Wurzeln zurück – zu den Stammeswurzeln wohlgemerkt. Anders als die Sachsen, die sich dabei mit einem Volkskunstmuseum begnügten oder die Hannoveraner, für die es ein Provinzialmuseum tun musste, brauchten die Bayern ein Nationalmuseum. Schon damals wurden sie dafür bespöttelt. Doch das störte sie nicht. Mit wehenden Fahnen, Girlanden, Blumen und Wappentieren weihte der Prinzregent das neue Gebäude 1900 feierlich ein. Und die Inszenierung der Räume als historische Kulisse für original bayerische Ausstattungen von Stadt- und Bauernhäusern kam so gut an, dass der Architekt Gabriel Seidl und sein Malerkollege Rudolf Seitz das Fest geadelt als von Seidl und von Seitz verließen. Am Konzept des Hauses hat sich seither wenig geändert. Gezeigt werden Gegenstände der Alltagskultur.


Weiterführende Informationen z.B. unter:

Tags

Gabriel Seidl Rudolf Seitz Alltagskultur

 

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